Allgemeine Vorhabenbeschreibung

Auf Antrag der Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH (LWW) stellt die Landesdirektion die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung fest.
Die LWW beabsichtigten den Bau des Westringschlusses zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung Leipzig einschließlich Umland. Das Vorhaben ist Bestandteil des „Trinkwasserzukunftskonzeptes Leipzig 2030", dessen Umsetzung die Sicherung der Trinkwasserversorgung für die wachsende Stadt Leipzig gewährleistet.
Der Westringschluss verbindet dabei die bestehenden Fernwasserleitungen im Westen und Süden der Stadt und schließt den Fernwasserring um Leipzig. Beim Westringschluss handelt es sich konkret um einen ca. 6,00 km langen Leitungsabschnitt zwischen Leipzig-Großzschocher und Markkleeberg-West. Er erhöht zusätzlich die Versorgungssicherheit für ein etwa 100.000 Einwohner zählendes Gebiet südlich von Leipzig, welches sich bis etwa Weißenfels und Zeitz erstreckt und durch die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH (FWV) versorgt wird (Durchleitungsvertrag mit der LWW).
Die bevorzugte Variante für die Trinkwasserleitung, Variante Cneu, verläuft durch das Stadtgebiet Leipzig/Großzschocher, das Gut Großzschocher, quert die Weiße Elster, die Brückenstraße/Ziegeleiweg (S 46), das Elsterhochflutbett, die Hauptzufahrt Cospudener See (Nord), das Nordufer (Lauerscher Weg), das Ostufer Cospudener See und den Golfplatz Markkleeberg.

UVP-Kategorie

Leitungsanlagen und vergleichbare Anlagen

Raumbezug

Adressen

Ansprechpartner

Landesdirektion Sachsen
Dienststelle Leipzig
Unterabteilung 4 (Umweltschutz)

Braustr. 2
04107 Leipzig
Deutschland

E-Mail: post@lds.sachsen.de