Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Neubau und den Betrieb einer Gasleitung „Neckarenztalleitung“, Teilabschnitt Wiernsheim – Grenze Regierungsbezirk Karlsruhe/Stuttgart

26.02.2021

Die terranets bw GmbH hat die Planfeststellung nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für den Neubau und Betrieb des ersten Teilbschnitts der Neckarenztalleitung (NET) beantragt. Der insgesamt ca. 28 km lange Abschnitt der Erdgasfernleitung mit einer Nennweite von 500 mm (DN 500) soll in Wiernsheim (Enzkreis) beginnen und im Lkr. Ludwigsburg bis südlich von Löchgau enden. Gegenstand der Planfeststellung ist der im Regierungsbezirk Karlsruhe verlaufende Teilabschnitt auf dem Gebiet der Gemeinde Wiernsheim bis zur Grenze des Regierungsbezirks Stuttgart mit einer Länge von ca. 4,5 km. Vom Anfangspunkt in Wiernsheim aus nähert sich die Leitung einer Freileitungstrasse, erreicht diese bei Trassen-km 1,5 und folgt dieser bis Trassen-km 3,0. Anschließend wird die Parallelführung mit der Freileitung für die umweltverträgliche Querung des Kreuzbachtals verlassen. Die Erdgasfernleitung quert den Kreuzbach unterhalb des Klärwerks Iptingen und erreicht am östlichen Hang bei Trassen-km 4,5 die Regierungsbezirksgrenze. Die Leitung wird auf dem Gebiet der Gemeinde Wiernsheim mit zwei bestehenden Erdgasfernleitungen der terranets bw verbunden. Die Verlegung der Rohrleitung erfolgt in einer Tiefe von mindestens 1 Meter, in der Regel jedoch 1,20 Meter. Beidseitig der Leitungsachse ist ein Schutzstreifen von jeweils 5 m vorgesehen. Die Gasfernleitung wird inklusive der notwendigen technischen Einrichtungen wie beispielsweise Absperrarmaturenstationen errichtet. Für die Bauzeit von etwa einem Jahr werden zur Zwischenlagerung der Rohre trassennahe Rohrlagerplätze benötigt.

Leitungsanlagen und vergleichbare Anlagen
Zulassungsverfahren

Repowering von 3 WEA Typ Vestas V 150, 5,6 MW im Windpark Wansleben a. S.

26.02.2021

Die OSTWIND Erneuerbare Energien GmbH in 93047 Regensburg, Gesandtenstraße 3 hat die Errichtung und den Betrieb von drei Windenergieanlagen (WEA) des Typs Vestas V 150 mit einer Leistung von je 5,6 MW beantragt. Die Anlagen haben einen Rotordurchmesser von 150 m und eine Nabenhöhe von 166 m, somit eine Gesamthöhe von 241 m. Es wird eine Form des Fundamentes gewählt, die eine zusätzliche Erhöhung um 1,5 m ermöglicht. Die Gesamthöhe der Anlagen beträgt damit 242,5 m. Im Zuge der Errichtung der drei Anlagen werden zuvor fünf ältere WEA des Typs Südwind zurückgebaut. Es wird demnach ein sogenanntes Repoweringverfahren durchgeführt.

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.