Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Errichtung und Betrieb einer Inertabfalldeponie der Deponieklasse 0 (DK0) "Am Weinberg Süd" durch die "Deponie am Weinberg GmbH"

03.12.2021

Abfallrecht - Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Deponieverordnung (DepV); Gesetz der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG); Planfeststellung und Umweltverträglichkeitsprüfung für die Errichtung und den Betrieb einer Inertabfalldeponie der Deponieklasse 0, auf den Grundstücken Flurnummern 343, 333/2, 333/1 (Teilfläche), 322, 321, 312 (Teilfläche), 320, alle Gemarkung Ickelheim, Stadt Bad Windsheim; Durch die Deponie am Weinberg GmbH, Westheimer Straße 6, 91438 Bad Windsheim; Direkt südlich anschließend, an die bestehende "Deponie am Weinberg - Alois Zimmermann", soll eine neue Deponie der Deponieklasse 0 (DK0) errichtet werden, die auch an die Südflanke der Bestandsdeponie angeschüttet wird. Die neue Deponie umfasst eine Fläche von ca. 6,76 ha und ein Ablagerungsvolumen von ca. 880.000 m³. Zur Deponie werden ein Betriebshof und Becken zur Sickerwasserfassung gehören. Eine am bisherigen Betriebshof bestehende, immissionsschutzrechtlich genehmigte Brecheranlage soll weiter betrieben werden. Abgelagert werden vorwiegend Abfälle aus dem Betrieb einer örtlichen Gießerei, sowie Boden und Steine, und Bau- und Abbruchabfälle aus dem Stadtgebiet Bad Windsheim mit Ortsteilen.

Abfalldeponien
Zulassungsverfahren

Errichtung und Betrieb von 2 Windenergieanlagen in der Gemarkung Desloch (Windprojekt Desloch)

03.12.2021

1.3 Kurzbeschreibung des Projektes Die BayWa r.e. Wind GmbH plant auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Nahe-Glan (Landkreis Bad Kreuznach) in der Gemarkung Desloch die Errichtung von zwei Windenergieanlagen des Typs Vestas V162-5.6 mit einer Nabenhöhe von 169 m und einem Rotordurchmesser von 162 m. Die Gesamthöhe der Anlage über Geländeoberkante beläuft sich auf 250 m. Die Anlagen verfügen über eine Nennleistung von jeweils 5,6 Megawatt, die Gesamtleistung des Windparks beträgt somit 11,2 Megawatt. Die Hauptbestandteile der Windenergieanlagen des Herstellers Vestas sind das Stahlbetonfundament, ein Hybridturm, bestehend aus einem konisch zulaufenden Spannbetonturm und drei Stahlturmsegmenten, die Gondel mit Maschinenhaus sowie der Rotor. Die Windenergieanlagen schalten sich ab einer Windgeschwindigkeit von 3 m/s ein und werden mittels eines Mikroprozessorsystems an die jeweiligen Windverhältnisse angepasst. Die Sicherheit wird unter anderem durch ein aerodynamisches Bremssystem, ein Blitzschutzsystem, ein Eiserkennungssystem und ein Sensorsystem gewährleistet, welches die Anlage bei Störungen sofort abschaltet. Eine Gefährdung des Grundwassers wird durch mehrere Sicherungs- und Auffangsysteme ausgeschlossen. Der vom Generator erzeugte Strom wird entsprechend den Vorgaben des Netzbetreibers und den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in einspeisefähigen Wechselstrom umgewandelt und über Erdkabel in das Versorgungsnetz eingespeist. Die Anlagenstandorte befinden sich zwischen den Ortslagen Bärweiler, Lauschied, Desloch und Jeckenbach. Die Vorhabenfläche liegt innerhalb einer Windkraft-Konzentrationszone des Flächennutzungsplans der ehemaligen Verbandsgemeinde Meisenheim aus dem Jahr 2013 und ist darüber hinaus Teil des interkommunalen Vorranggebiets 19a des Teilplans Windenergienutzung des Regionalplans Rheinhessen-Nahe. Zur Minderung von Schall- und Schattenimmissionen beträgt der Mindestabstand zwischen der Rotorblattspitze der geplanten Anlagen und den umliegenden Ortslagen 1.100 m. Detaillierte Berechnungen wurden in einer Schall- und einer Schattenwurfprognose durchgeführt. Die Ergebnisse können den Gutachten entnommen werden.

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



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