Vorhaben im Überblick

Negative Vorprüfungen

Instandsetzung Bachverrohrung und Offenlegung im Bereich des Fickergrundwassers in Thalheim/Erzgeb.

29.05.2020

Die Stadt Thalheim plant, auf einer Länge von ca. 280 m die umfangreichen Schäden am bestehenden Gewässerverlauf des Fickergrund Wassers im südwestlichen Stadtgebiet zu beseitigen. Das Vorhaben unterteilt sich in die Hochwasserschadensbeseitigung am bestehenden Gewässerverlauf mit teilweisem Ersatzneubau der Bachverrohrung, einer Zementmörtelauskleidung im unbemannten Anschleuderverfahren bei bestehenden Verrohrungsabschnitten, einer teilweisen Gewässeroffenlegung sowie der Errichtung der Hochwasserentlastungsanlage im Bereich der Lessingstraße und der Bergstraße, bestehend aus Verteilerbauwerk und Hochwasserentlastungskanal. Die gesamte Maßnahme ist in vier Teilabschnitte untergliedert: Im 1. Teilabschnitt (Gesamtlänge = 82 m) - bachaufwärts betrachtet - ist eine Wieder-herstellung bzw. Regulierung des Fickergrund Wassers als offenes Gerinne auf einer Länge von 13 m vorgesehen. Auf einer Länge von ca. 7 m sollen vorhandene Kanäle verdämmt bzw. abgemauert werden bzw. ein Kanal neu gebaut werden. Eine Zement-mörtelauskleidung im unbemannten Anschleuderverfahren ist auf einer Länge von ca. 62 m bei einer bestehenden Verrohrung geplant. Das Fickergrund Wasser soll im 2. Teilabschnitt (Gesamtlänge = 59 m), der sich unmit-telbar an den 1. Bauabschnitt anschließt, auf einer Länge von ca. 8 m instand gesetzt bzw. die Ufer neu befestigt werden. Auf einer Länge von ca. 35 m sollen vorhandene Kanäle verdämmt bzw. abgemauert werden bzw. ein Kanal neu gebaut werden. Ferner soll ein Auslaufbauwerk mit anschließendem offenem Grabenbereich auf einer Länge von ca. 16 m neu gestaltet werden. Der 3. Teilabschnitt, der sich unmittelbar an den 2. Bauabschnitt anschließt, hat eine Gesamtlänge von ca. 141 m. Auf einer Länge von ca. 87 m sollen vorhandene Kanäle verdämmt bzw. abgemauert werden bzw. ein Kanal neu gebaut werden. Eine Zement-mörtelauskleidung im unbemannten Anschleuderverfahren ist auf einer Länge von ca. 51 m bei einer bestehenden Verrohrung geplant. Im 3. Teilabschnitt wird im Straßenraum der Lessingstraße ein Verteilerbauwerk errichtet. Das Verteilerbauwerk dient dazu, in das Fickergrund Wasser nur maximal 100 l/s abfließen zu lassen und Hochwas-serabflüsse, etwa 30 l/s unter HQ2, über eine Hochwasserentlastungsanlage direkt zur Zwönitz abzuführen. Im 4. Teilabschnitt, der sich unmittelbar an den 3. Bauabschnitt anschließt, soll auf einer Länge von ca. 7,50 m ein Rückbau einer Querschnittseinengung des Fickergrund Wassers erfolgen. Die bestehenden Rohre werden abgebrochen und entsorgt. Es wird an ihrer Stelle ein offenes Gerinne hergestellt. Hierbei wird das Bachufer mittels Stein-satz befestigt werden. Weitere Maßnahmen: Eine ca. 320 m lange Hochwasserentlastungsanlage führt im Bereich der Lessingstraße und Bergstraße in einem Kanal DN 500 entlang, der auf eine Größe von DN 700-800 vergrößert werden soll. Im Mündungsbereich zur Zwönitz wird ein neues Auslaufbauwerk errichtet werden. Des Weiteren werden sonstige Regenwasserkanäle in der Gartenstraße mit Anbindung an die Hochwasserentlastungsanlage errichtet werden.

Wasserwirtschaftliche Vorhaben
Negative Vorprüfungen

Änderung einer Anlage zur Herstellung von Blutplasmamehl und Hämoglobinmehl, Sonac Mering GmbH

29.05.2020

Die Sonac Mering GmbH, Lechfeldstraße 2, 86415 Mering, hat mit Schreiben vom 09.05.2018 die Erteilung einer Genehmigung gemäß § 16 BImSchG für die Änderung einer Anlage zur Herstellung von Blutplasmamehl und Hämoglobinmehl am Standort Mering, Gemarkung Mering, Flur-Nrn.: 3228/2, 3228/3, 3229/3 und 3242 beantragt. Die beantragten Änderungen umfassen im Wesentlichen - die Einhausung der Außensilos - die Änderung der Raumaufteilung im Produktionsgebäude - die Änderung der Lage und der Fassadengestaltung des Produktionsgebäudes - die Änderung der CIP-Anlage im Produktionsgebäude - die Änderung der Lage, des Typs bzw. der Anzahl und Größe/ Leistung einzelner technischer Komponenten und Behälter

Nahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse

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Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.