Zulassungsverfahren
27.11.2025
Die Quarzsandwerk Lang GmbH & Co. KG betreibt zur Rohstoffversorgung des firmeneigenen Sandwerks auf der Grundlage bergrechtlicher Betriebspläne die Quarzsandgrube „Birkhof“ in der Gemeinde Gschwend. Zur Erweiterung der Quarzsandgrube "Birkhof" hat die Quarzsandwerk Lang GmbH & Co. KG beim Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9 - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, einen Rahmenbetriebsplan für die Erweiterung der Abbaustätte um den Abbauabschnitt „Birkhof III“ zur Zulassung eingereicht. Nachdem die in der zugelassenen Abbaufläche anstehenden Rohstoffvorkommen in wenigen Jahren erschöpft sein werden, beantragt die Quarzsandwerk Lang GmbH & Co. KG zur mittel- und längerfristigen Sicherung der Rohstoffversorgung die Erweiterung der bestehenden Quarzsandgrube Birkhof um eine Fläche von ca. 10,8 ha. Das Erweiterungsvorhaben schließt sich hierbei an den bestehenden Tagebau an. Aufgrund des verwertbaren Rohstoffvolumens und der prognostizierten jährlichen Abbaumenge wird von einer rechnerischen Laufzeit des Abbaubetriebes von ca. 25 Jahren ausgegangen. Da die Fläche des Gesamtvorhabens die Größe von 25 ha überschreitet, bedarf das Vorhaben gemäß § 1 Nr. 1. b) aa) der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben (UVP-V Bergbau) einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 9, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Berg-bau, hat auf Antrag der Quarzsandwerk Lang GmbH & Co. KG, Schlechtbacher Straße 28, 74417 Gschwend, vom 23.08.2021 mit bergrechtlichem Planfeststellungsbeschluss vom xx.xx.xxxx nach § 48 Abs. 2, § 52 Abs. 2a Satz 1, § 55 Abs. 1, § 57a und § 57c Bundesberggesetz den Rahmenbetriebsplan zur Erweiterung der Quarzsandgrube "Birkhof" um den Abbauabschnitt „Birkhof III“ in der Gemeinde Gschwend im Ostalbkreis zugelassen.
Verfahrensführende Stelle
Regierungsbezirk Freiburg
Regierungspräsidium Freiburg
Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau beim Regierungspräsidium Freiburg
Bergbau- und Abbauvorhaben, dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid