Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Genehmigungsverfahren zur wesentlichen Änderung des Stahlwerkes der ERVIN Germany GmbH am Standort Glaubitz sowie der Beantragung von wasserrechtlichen Erlaubnissen

24.05.2022

Die ERVIN Germany GmbH, Industriestraße A 15 in 01612 Glaubitz, beantragte mit Datum vom 23. April 2021, zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2021, die Genehmigung nach § 16 des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Ge-räusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BIm-SchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2013 (BGBl. I S. 1274; 2021 I S. 123), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 1 des Gesetzes vom 9. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2873) geändert worden ist, in Verbindung mit § 1 und den Nummer 3.2.2.1 und 8.12.3.2 des Anhangs 1 in Verbindung mit Anhang 2 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anla-gen (4. BImSchV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2017 (BGBl. I. S. 1440), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 12. Januar 2021 (BGBl. I S. 69) geändert worden ist, die wesentliche Änderung des Stahlwerkes durch die Erweiterung der Anlage zum Herstellen von metallischen Partikeln und Strahlmitteln von 60.000 t/a auf eine Kapazität von 120.000 t/a Fertigerzeugnissen am Standort Industriestraße A 15 in 01612 Glaubitz (Flst.-Nr. 506/55, 545/9, 547/1, 572/3, 572/10, 575/6, 575/33 der Gemarkung Glaubitz). Die Änderung umfasst neben der Kapazitätserhöhung insbesondere die Errichtung und den Betrieb der Erweiterungen der Betriebseinheiten 10 (Rohstoffhalle), 20 (Schmelzanlage), 50 (Wärmebehandlung), 60 (Grit), 90 (Verwaltungsgebäude), 110 (Energienetz, elektrisch), 120 (Wassernetz) sowie 130 (Erdgasnetz) sowie die dafür notwendige Infrastruktur. Es wird hiermit die 1. Teilgenehmigung gemäß § 8 BImSchG für die Errichtung und den Betrieb von Teilen der Anlage und gemäß § 8a BImSchG der vorzeitige Beginn für die Errichtung baulicher Anlagen der Rohstoffhalle beantragt. Die 1. Teilgenehmigung bezieht sich im Wesentlichen auf die Kapazitätserhöhung auf 120.000 t/a Fertigerzeugnisse, die Errichtung einer Dieseltankstelle innerhalb des Gebäudes, Gebäudeerweiterungen der Rohstoffhalle, der Feuerfesthalle sowie des Verwaltungsgebäudes, die Errichtung eines Leerpalettenlagers, die Errichtung eines überdachten Außenlagers, Schaffung einer Freilagerfläche für Instandhaltungsmaterialien, die Errichtung eines zusätzlichen 110 kV-Transformators, die Erweiterung der Mittelspannungsstation, die Nutzungsänderung einer Freilagerfläche für Elektroden, die Erweiterung einer Demonstrationsstrahlanlage, die Vergrößerung der Entstaubungsanlage, die Errichtung einer zweiten Werkszufahrt sowie im Zusammenhang mit der Kapazitätserhöhung stehende Ausrüstungen wie insbesondere ein zusätzlicher Schmelzkran, ein Kran für Feuerfestarbeiten, zusätzliche Druckluftanlagen und Erweiterung der Natriumnitritanlage und Errichtung eines Natriumnitritvorratslagers sowie Versetzung des Stickstofflagers. Die voraussichtliche Inbetriebnahme der geänderten Anlage soll im IV. Quartal 2021 erfolgen. Das Vorhaben bedarf einer Genehmigung nach § 16 und 8 BImSchG und wird hiermit gemäß § 10 Absätze 3, 4 und 6 BImSchG i. V. m. §§ 8 bis 10a und 12 der Verordnung über das Genehmigungsverfahren (9. BImSchV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Mai 1992 (BGBl. I S. 1001), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 11. November 2020 (BGBl. I S. 2428) geändert worden ist, öffentlich bekannt gemacht. Das Vorhaben ist nach Ziffer 3.3.1 und Ziffer 8.7.1.2 des Anhangs 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. März 2021 (UVPG; BGBl. I S. 540) einzustufen. Gemäß § 9 UVPG wäre zu prüfen, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Die Antragstellerin hat aber auf der Grundlage von § 9 Abs. 4 und § 7 Abs. 3 UVPG freiwillig die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt. Für das Vorhaben werden darüber hinaus wasserrechtliche Erlaubnisse gem. § 8 bis § 10 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zur Benutzung eines Gewässers bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Meißen beantragt.

Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen
Stahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung
Zulassungsverfahren

Antrag der Firma juwi AG, zur Errichtung und Betrieb von zwei WEA des Anlagentyps Vestas V162 in 76872 Minfeld, Flurstück 1461, 1468/1

24.05.2022

Die Firma juwi AG, Energie Alle 1, 55286 Wörrstadt hat mit Datum vom 08.11.2021, eingegangen am 03.02.2022 eine Antrag auf Errichtung und Betrieb von zwei Windkraftanlagen auf dem Grundstück in 76872 Minfeld, Gemarkung Minfeld, Flurstück 1461, 1468/1 beantragt. Gegenstand des Antrages ist die Errichtung und der Betrieb von zwei Windkraftanalgen des Anlagentyps Vestas V162 mit einer Nennleistung von 6,0MW, einer Nabenhöhe von 169m, einem Rotordurchmesser von 162m und einer Gesamthöhe von 250m auf dem Grundstück in 76872 Minfeld, Gemarkung Minfeld, Flurstück 1461, 1468/1.

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



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