Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Planfeststellungsverfahren zum Neubau und Betrieb der Gasversorgungsleitung TENP III, Projekt Mittelbrunn – Au am Rhein (DN 1.000, DP 70), Abschnitt Mittelbrunn - Klingenmünster

07.10.2022

Die Trans-Europa-Naturgas-Pipeline (TENP) GmbH & Co. KG, Gladbecker Straße 425, 45329 Essen, hat für oben genanntes Vorhaben die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt. Zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Zentralreferat Gewerbeaufsicht, Stresemannstraße 3-5, 56068 Koblenz. Über die Zulässigkeit des Vorhabens wird in Form eines Planfeststellungsbeschlusses entschieden. Das Vorhaben umfasst insbesondere folgende Maßnahmen: 1. Neubau und Betrieb der Gasversorgungsleitung TENP III, Projekt Mittelbrunn – Au am Rhein (DN 1.000, DP 70), Abschnitt Mittelbrunn – Schwanheim (Netzentwicklungsplan-ID: 552-01) nebst Anbindungen zur Verdichterstation Mittelbrunn und zu den Armaturenstationen Höheinöd, Merzalben und Schwanheim sowie Einbindung der Netzanschlusspunkte Donsieders und Merzalben; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 810/2 (Verdichterstation Mittelbrunn), Gemarkung Mittelbrunn; Endpunkt sind die Flurstücke Nr. 2327/1 und Nr. 2328/1 (Station Schwanheim), Gemarkung Schwanheim; Länge ca. 38 km, 2. Neubau und Betrieb der Gasversorgungsleitung TENP III, Projekt Mittelbrunn – Au am Rhein (DN 1.000, DP 70), Abschnitt Schwanheim – Klingenmünster (Teilabschnitt der Netzentwicklungsplan-ID: 602-02) nebst Anbindung zur Armaturenstation Schwanheim sowie Einbindung des Netzanschlusspunktes Klingenmünster; Anfangspunkt sind die Flurstücke Nr. 2327/1 und Nr. 2328/1 (Station Schwanheim), Gemarkung Schwanheim; Endpunkt ist Flurstück Nr. 1362, Gemarkung Klingenmünster; Länge ca. 13 km, 3. Errichtung notwendiger Nebenanlagen im Sinne des § 43 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EnWG, der Plan umfasst insbesondere folgende Nebenanlagen: a. Einbindung der Netzanschlusspunkte Donsieders, Merzalben und Klingenmünster b. Errichtung einer Molchschleuse auf dem Gelände der Verdichterstation Mittelbrunn, Flurstück Nr. 810/2, Gemarkung Mittelbrunn, c. Herstellung und Betrieb des Steuer- und Kommunikationskabels zur TENP III im Leitungsgraben der TENP III d. Erder- und Korrosionsschutzmaßnahmen (kathodische Korrosionsschutzanlage nebst Messeinrichtungen) e. Errichtung einer Zaunanlage mit Übersteigschutz um die bestehende Armaturenstation Höheinöd und nebst Ausbläser auf Flurstück Nr. 930, Gemarkung Burgalben, f. Errichtung einer Zaunanlage mit Übersteigschutz um die bestehende Armaturenstation Merzalben nebst Ausbläser auf Flurstück Nr. 1467/26, Gemarkung Merzalben, g. Errichtung einer Zaunanlage mit Übersteigschutz um die bestehende Armaturenstation Schwanheim nebst Ausbläser auf den Flurstücken Nr. 2338, Nr. 2327/1 und Nr. 2328/1, Gemarkung Schwanheim, 4. Umlegung des Glasfaserkabels der GasLine GmbH & Co. KG im Abschnitt zwischen der Verdichterstation Mittelbrunn und der Station Klingenmünster; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 810/2 (Verdichterstation Mittelbrunn), Gemarkung Mittelbrunn; Endpunkt sind die Flurstücke Nr. 1487 und Nr. 1488, Gemarkung Klingenmünster (Notwendige Folgemaßnahme im Sinne des § 75 Abs. 1 Satz 1 VwVfG). Neben den unter den Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Planungen sind alle mit dem Vorhaben in Zusammenhang stehenden Maßnahmen, die zur Errichtung, zum Betrieb und zur Unterhaltung der Leitungen notwendig sind, Gegenstand des Antrags (z.B. die Änderung und Anbindung angrenzender Leitungen, die Sicherung und Nutzung von Zuwegungen, Arbeitsflächen, Rohrlagerplätzen, die Ausweisung von Leitungsschutzstreifen sowie notwendige Folgemaßnahmen an anderen Anlagen). Das Vorhaben befindet sich auf dem Gebiet folgender Kommunen: Landkreis Kaiserslautern - Verbandsgemeinde Landstuhl: Ortsgemeinde Mittelbrunn - Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau: Ortsgemeinde Gerhardsbrunn Landkreis Südwestpfalz -Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben: Ortsgemeinden Obernheim-Kirchenarn-bach, Hettenhausen, Saalstadt, Schauerberg, Herschberg, Thaleischweiler-Fröschen und Weselberg - Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Ortsgemeinden Höheinöd, Waldfischbach-Burgalben - Verbandsgemeinde Rodalben: Ortsgemeinden Donsieders, Clausen, Münchweiler an der Rodalb und Merzalben - Verbandsgemeinde Hauenstein: Ortsgemeinden Wilgartswiesen, Hinterweidenthal, Hauenstein, Spirkelbach, Schwanheim, Dimbach und Lug Landkreis Südliche Weinstraße - Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels: Ortsgemeinden Völkersweiler, Gossersweiler-Stein, Waldrohrbach, Silz und Münchweiler am Klingbach - Verbandsgemeinde Bad Bergzabern: Ortsgemeinden Klingenmünster, Gleiszellen-Gleishorbach und Niederhorbach

Leitungsanlagen und vergleichbare Anlagen
Zulassungsverfahren

Errichtung und Betrieb des Pumpspeicherwerks Forbach – Neue Unterstufe – durch die EnBW AG

07.10.2022

Die EnBW AG hat am 05.09.2019 den Antrag auf Planfeststellung und Zulassung der Gewässerbenutzungen für die Errichtung und den Betrieb eines Pumpspeicherwerks auf der Gemarkung Forbach (PSW Forbach – Neue Unterstufe) einschließlich der baurechtlichen, straßenrechtlichen, naturschutz-rechtlichen, waldrechtlichen und wasserrechtlichen Nebenentscheidungen gestellt. Es ist vorgesehen, das auf dem Gelände des Rudolf-Fettweis-Werks bestehende Schwarzenbachwerk durch ein Pumpspeicherwerk und das bestehende Murgwerk durch ein neues Wasserkraftwerk zu ersetzen. Sowohl das neue Schwarzenbach- als auch das neue Murgwerk werden in Kavernenbauweise, d.h. unterirdisch, erstellt. Die neue gemeinsame Kraftwerkskaverne nimmt alle Anlagenbestandteile (Schwarzenbachwerk, Murgwerk, Transformatoren und die zum jeweiligen Betrieb erforderlichen Nebeneinrichtungen) auf. Für das neue Schwarzenbachwerk wird das bestehende Ausgleichsbecken durch einen unterirdischen Kavernenwasserspeicher westlich des Rudolf-Fettweis-Werks Forbach mit einem zusätzlichen Volumen von rund 200.000 m² erweitert. Das so erweiterte Ausgleichsbecken dient als Unterbecken für das neue Pumpspeicherwerk. Weitere Vorhabensbestandteile sind die zugehörigen Stollen (Oberwasser-, Unterwasser-, Zufahrts-, Energieableitungsstollen) sowie die für die Bauarbeiten erforderlichen Schutterstollen, die Baustelleneinrichtungen Heiligenwald, Schutterstollen, Bahnhof Raumünzach, baufeldbezogene Baustelleneinrichtungen sowie die Aufschüttung Seebachhof und die Auffüllung Heiligenwald/ Schneidersköpfle (Gegenstand eines separaten immissionsschutzrechtlichen Verfahrens) mit den entsprechenden Transportwegen. Das Vorhaben hat möglicherweise Auswirkungen insbesondere auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt, Boden und Wasser. Durch Vermeidungs-, Minimierungs- und Ausgleichsmaßnahmen ist vorgesehen, die Beeinträchtigungen der Schutzgüter zu kompensieren.

Wasserwirtschaftliche Vorhaben
Wasserwirtschaftliche Vorhaben

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



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