Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

A 57 / 6-streifiger Ausbau im Ausbauabschnitt Krefeld

17.05.2022

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat den 6-streifigen Ausbau der Bundesautobahn 57 (A 57) bei Krefeld geplant und am 15.02.2019 das Planfeststellungsverfahren beantragt. Das Vorhaben umfasst den 6,08 km langen A 57-Abschnitt von Bau-km 60+500 im Norden bis Bau-km 66+580 im Süden. Es beinhaltet die Anschlussstellen 12 Krefeld-Gartenstadt, 13 Krefeld-Zentrum und 14 Krefeld-Oppum. Der Ausbauabschnitt schließt im Norden an den Ausbauabschnitt Oppum (Südrand der Anschlussstelle Oppum bis Autobahnkreuz Meerbusch) an, für den die Planfeststellung durch Beschluss der Bezirksregierung Düsseldorf vom 07.07.2017 bereits erfolgt ist. Die Planung beinhaltet die Erweiterung des bislang 4-spurigen A 57-Abschnitts um jeweils eine weitere Fahrspur pro Fahrtrichtung. Bestandteile des Vorhabens sind u. a. - den Abriss und anschließenden Neubau von 13 der 15 im Ausbauabschnitt vorhandenen Brückenbauwerke, - die Anpassung der Rampenfahrbahnen aller drei Anschlussstellen sowohl westlich als auch östlich der A 57 sowie bezüglich der Anschlussstellen Krefeld-Zentrum und Krefeld-Gartenstadt auch die Neutrassierung von Teilen der Anschlussrampen, - die Realisierung aktiven Lärmschutzes durch den durchgehenden Verbau eines Fahrbahnbelages mit dem Korrekturfaktor - 5 dB(A), d. h. eines Fahrbahnbelages, der gegen-über dem Referenzwert des Standardbelages der 16. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung, 16. BImSchV) bzw. der Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen – Ausgabe 1990 – (RLS 90) um 5 dB(A) leiser ist, - die Realisierung weiteren aktiven Lärmschutzes durch den Bau von Lärmschutzwänden, teilweise in gebogener, d. h. oben nach innen gewölbten Form, mit Höhen zwischen 4,50 m und 9 m über Längen von 7.124 m auf der Westseite der A 57, 5.674 m auf der Ostseite der A 57 und 1.852 m im Mittelstreifen der A 57, - die über den aktiven Lärmschutz hinausgehende grundsätzliche Anerkennung von Maßnahmen des passiven Lärmschutzes, - die Errichtung der Entwässerungsanlagen, - die Umsetzung der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen sowie - alle sonstigen mit dem Vorhaben im Zusammenhang stehenden Änderungsmaßnahmen am bestehenden Straßen-, Wege- und Gewässernetz sowie an Anlagen Dritter. Von den geplanten Bau- und Kompensationsmaßnahmen betroffen sind Grund- bzw. Flurstücke in den Gemarkungen Traar, Uerdingen, Verberg, Bockum, Linn, Oppum und Benrad der kreisfreien Stadt Krefeld sowie in der Gemarkung Ilverich der Stadt Meerbusch im Rhein-Neuss-Kreis. Die Planunterlagen haben vom 18. März bis zum 17. April 2019 öffentlich ausgelegen. Unter Berücksichtigung der Inhalte der Einwendungen und Stellungnahmen sowie der Gegenäußerungen dazu, die im September 2020 vorgelegt wurden, konnte auf eine Erörterung verzichtet werden. Die Einwenderinnen und Einwender, Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange hatte jedoch die Gelegenheit, schriftlich zu den Gegenäußerungen Stellung zu nehmen. Im Januar 2021 hat die neu gegründete Autobahn GmbH des Bundes die Funktion der Vorhabenträgerin vom Landebetrieb Straßenbau NRW übernommen und die Planung für den Ausbau der A 57 im Abschnitt Krefeld fortgeführt. Im September 2021 hat sie die die Planunterlagen mit dem „Deckblatt 1“ aktualisiert. Betroffene wurden individuell angehört. Am 08.04.2022 wurde der Planfeststellungsbeschluss erlassen. Nachdem die Vorhabenträgerin die Vorgaben des Beschlusses in die Planunterlagen eingearbeitet hat, steht nach der Zustellung des Beschlusses an die Einwenderinnen und Einwender sowie an die Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange die Auslegung des Beschlusses inklusive der festgestellten Unterlagen an. Sie erfolgt in der Zeit vom 30.05.-13.06.2022.

Verkehrsvorhaben
Zulassungsverfahren

Errichtung und Betrieb von drei Windenergieanlagen eno160-6.0MW im Windpark Franzburg

17.05.2022

Beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern, als der zuständigen Genehmigungsbehörde, stellte mit Eingang vom 31.08.2021, die eno energy GmbH, Straße am Zeltplatz 7, 18230 Ostseebad Rerik, einen Antrag auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von 3 Windenergieanlagen des Typs eno 160 mit je 6,0 MW und mit jeweils einer Gesamtbauhöhe von 245 m gemäß § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz – BImSchG, neugefasst durch Bekanntmachung vom 17.05.2013 (BGBl. I S. 1274), in der zurzeit gültigen Fassung. Die Standorte der beantragten Anlagen befinden sich im Windeignungsgebiet N3/2015 gemäß dem Entwurf 2020 der zweiten Änderung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms Vorpommern (RREP VP) zwischen den Ortschaften Millienhagen und Franzburg, in der Gemeinde Franzburg, Gemarkung Müggenhall, Flur 1, Flurstücke 151/4, 159 und 282 (Bau) sowie 152 und 160 (Rotorüberflug).

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



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