Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Planfeststellungsverfahren zum Ersatzneubau und Betrieb einer 110-kV-Freileitungsverbindung zwischen Metternich und Erbach

30.06.2022

Die Westnetz GmbH, Florianstr. 15-21, 44139 Dortmund, hat für den Ersatzneubau und Betrieb einer 110-kV-Freileitungsverbindung zwischen Metternich und Erbach die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt. Zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Zentralreferat Gewerbeaufsicht, Stresemannstraße 3-5, 56068 Koblenz. Über die Zulässigkeit des Vorhabens wird in Form eines Planfeststellungsbeschlusses entschieden Das Vorhaben umfasst folgende Maßnahmen: a) Ersatzneubau und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Pkt. Metternich – Pkt. Erbach (Bl. 1380); Anfangspunkt ist Mast Nr. 1 der Bl. 1380 auf Flurstück Nr. 245/184, Flur 7, Gemarkung Rübenach; Endpunkt ist Mast Nr. 1202 der Bl. 0100 auf Flurstück Nr. 7, Flur 3, Gemarkung Erbach; Länge: 41,4 km; Ersatzneubau von 129 Masten, b) Änderung und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Anschluss Koblenz/Karthause (Bl. 0823) durch Verschwenkung der Leitungsachse, Änderung des Schutzstreifens und Austausch der Leiterseile im Abschnitt zwischen dem geplanten Masten Nr. 6 der Bl. 1380 und Mast Nr. 33 der Bl. 4512; Anfangspunkt sind die Flurstücke Nr. 1 und Nr. 2, Flur 17, Gemarkung Winningen; Endpunkt sind Flurstücke Nr. 4 und Nr. 5, Flur 17, Gemarkung Winningen; Länge 0,04 km, c) Änderung und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Anschluss Lehmen (Bl. 0289) durch Auflage neuer Leiterseile zwischen dem geplanten Masten Nr. 26 der Bl. 1380 und Mast Nr. 14 der Bl. 0289; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 236, Flur 2, Gemarkung Dieblich; Endpunkt ist Flurstück Nr. 242, Flur 2, Gemarkung Dieblich; Länge 0,19 km, d) Änderung und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Pkt. Nassheck – Hünenfeld (Bl. 0963) durch Auflage neuer Leiterseile zwischen dem geplanten Masten Nr. 31 der Bl. 1380 und Mast Nr. 2 der Bl. 0963; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 152/2, Flur 2, Gemarkung Dieblich; Endpunkt ist Flurstück Nr. 552/174, Flur 2, Gemarkung Dieblich; Länge 0,26 km, e) Ersatzneubau und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Pkt. Emmelshausen – Dörth (Bl. 1457) zwischen dem geplanten Masten Nr. 89 der Bl. 1380 und dem Portal 002 der Umspannanlage Dörth; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 55, Flur 9, Gemarkung Dörth; Endpunkt ist Flurstück Nr. 18, Flur 5, Gemarkung Dörth; Länge 1,02 km; Ersatzneubau von 3 Masten, f) Ersatzneubau und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Dörth – Pkt. Emmelshausen (Bl. 1458) zwischen dem geplanten Masten Nr. 90 der Bl. 1380 und dem Portal 001 der Umspannanlage Dörth; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 55, Flur 9, Gemarkung Dörth; Endpunkt ist Flurstück Nr. 18, Flur 5, Gemarkung Dörth; Länge 0,92 km; Ersatzneubau von 3 Masten, g) Änderung und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Dörth – Bad Ems (Bl. 0101) zwischen Portal 002 der UA Dörth und Mast Nr. 1005 der Bl. 0101; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 18, Flur 5, Gemarkung Dörth; Endpunkt sind die Flurstücke Nr. 133 und Nr. 134, Flur 9, Gemarkung Dörth; Länge 0,17 km; Neubau von einem Mast, h) Änderung und Betrieb der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Beltheim – Pkt. Emmelshausen (Bl. 1201) durch Verschwenkung der Leitungsachse, Änderung des Schutzstreifens und Austausch der Leiterseile zwischen dem geplanten Masten Nr. 91 der Bl. 1380 und dem Mast Nr. 33 der Bl. 1201; Anfangspunkt ist Flurstück Nr. 74, Flur 9, Gemarkung Dörth; Endpunkt sind die Flurstücke Nr. 67 und Nr. 68, Flur 3, Gemarkung Lamschied; Länge 0,26 km, i) Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Koblenz – Niederhausen (Bl. 0100) zwischen Mast Nr. 1 der Bl. 1380 und Mast Nr. 1202 der Bl. 0100; Länge 41,9 km; Rückbau von 162 Masten (notwendige Folgemaßnahme gem. § 75 Abs. 1 VwVfG), j) Rückbau der 110-kV- Hochspannungsfreileitung Emmelshausen – Dörth (Bl. 1053) zwischen Mast Nr. 131 (Bl. 0100) und der Umspannanlage Dörth; Rückbau von 3 Masten (notwendige Folgemaßnahme gem. § 75 Abs. 1 VwVfG), k) Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Dörth – Bad Ems (Bl. 0101) zwischen Mast Nr. 1 (Bl. 0100) und der Umspannanlage Dörth sowie zwischen dem Mast Nr. 5A und der UA Dörth, Rückbau von 6 Masten (notwendige Folgemaßnahme gem. § 75 Abs. 1 VwVfG), l) Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Anschluss Dörth (Bl. 0244) zwischen der UA Dörth und den Masten Nr. 1A und Nr. 1B; Länge 0,19 km; Rückbau von 2 Masten (notwendige Folgemaßnahme gem. § 75 Abs. 1 VwVfG). Neben den oben beschriebenen Projektbestandteilen sind alle mit dem Vorhaben in Zusammenhang stehenden Maßnahmen, die zur Errichtung, zum Betrieb und zur Unterhaltung der Leitungen notwendig sind, Gegenstand des Antrags (z.B. die Änderung und Anbindung angrenzender Leitungen, die Sicherung und Nutzung von Zuwegungen und Arbeitsflächen, die Ausweisung von Freileitungsschutzstreifen, die Errichtung und der Betrieb notwendiger provisorischer Leitungsverbindungen und der temporäre Verbleib von Leitungen in einer technisch bedingten Zwischenausbaustufe sowie notwendige Folgemaßnahmen an anderen Anlagen [insbesondere Rückbaumaßnahmen an bestehenden Freileitungen, Rückbau von Provisorien, Errichtung und temporärer Betrieb von Baueinsatzkabeln]). Das Vorhaben befindet sich auf dem Gebiet folgender Kommunen: • kreisfreie Stadt Koblenz • Landkreis Mayen-Koblenz Verbandsgemeinde Rhein-Mosel: Ortsgemeinden Winningen, Dieblich, Niederfell, Oberfell, Nörtershausen • Rhein-Hunsrück-Kreis Stadt Boppard Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: Ortsgemeinden Ney, Halsenbach, Dörth, Leiningen, Hungenroth, Norath, Pfalzfeld, Lingerhahn, Laudert, Wiebelsheim, Perscheid Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: Ortsgemeinden Kisselbach, Liebshausen, Erbach • Landkreis Mainz-Bingen Verbandsgemeinde Rhein-Nahe: Ortsgemeinde Breitscheid

Leitungsanlagen und vergleichbare Anlagen
Zulassungsverfahren

Plan 8 GmbH (KA-79)

30.06.2022

Die Plan 8 GmbH, Gerichtstraße 3, 24340 Eckernförde, beantragt gemäß §§ 4, 6, 10 des BImSchG die Genehmigung für die Errichtung und für den Betrieb einer Windenergieanlage. Die Windenergieanlage soll auf nachfolgend aufgeführtem Betriebsgrundstück errichtet werden: • KA-79: Kalletal, Gemarkung Brosen, Flur 4, Flurstück 23. Bei der Anlage handelt es sich um eine WEA des Typs Nordex N 149/4.0-4.5 mit einer Nabenhöhe von 105,0 m, einem Rotorblattdurchmesser von 149,1 m und einer Gesamthöhe von 179,5 m sowie einer Leistung von 4,5 MWel. Die Anlage sollte laut Antrag bereits im dritten Quartal in 2021 in Betrieb genommen werden. Die beantragte Anlage ist im Anhang zu § 1 der Vierten Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) unter der Nr. 1.6.2 V als Anlage genannt, für die nach der Verfahrensart der 4. BImSchV ein Verfahren ohne Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen wäre. Für das Vorhaben wurde jedoch von der Antragstellerin gem. § 7 Abs. 3 UVPG die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt und ein UVP-Bericht gem. § 4e der 9. BImSchV i.V.m. § 16 UVPG eingereicht. Der Entfall der UVP-Vorprüfung wird von der Genehmigungsbehörde als zweckmäßig erachtet. Das Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung wird aufgrund dessen gem. § 2 Abs. 1 Nr. 1 c) der 4. BImSchV im förmlichen Verfahren nach § 10 BImSchG mit Öffentlich-keitsbeteiligung durchgeführt. Zuständige Genehmigungsbehörde ist der Kreis Lippe. Einzelheiten ergeben sich aus dem auszulegenden Antrag, den beigefügten Plänen, Zeichnungen und Beschreibungen zu Art und Umfang des Vorhabens und den bisher vorliegenden behördlichen Stellung-nahmen. Die Antragsunterlagen umfassen insbesondere folgende entscheidungserhebliche Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens: Antragsformulare; Übersichtskarten und Pläne; Herstellerunterlagen; Brandschutzkonzept; Angaben zu Abfällen; Angaben zu wassergefährdenden Stoffen; Sicher-heitsdatenblätter; Angaben zum Arbeitsschutz; Gutachterliche Stellungnahme zur Standorteignung; Prüfbescheid zur Typenprüfung; Hydrogeologische Stellungnahme; Schallimmissionsprognose; Schattenwurfprognose; Visualisierung Windpark Kalletal; UVP-Bericht/Umweltverträglichkeitsstudie; Land-schaftspflegerischer Begleitplan (LBP); Artenschutzrechtliche Prüfung (ASP); Bauantrag mit Bauvorla-gen; Baugrundgutachten; Zusammenfassender Prüfbericht zur Standsicherheit.

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



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