Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Seilbahnrecht; Bau- und Betriebsgenehmigung für den Ersatzbau der Rauschbergbahn

09.08.2022

Die Rauschbergbahn GmbH Ruhpolding plant einen Ersatzbau der Rauschbergbahn (Abbruch und Neuerrichtung der Pendelbahn; Abbruch und Neuerrichtung der Talstation; Abbruch und Neuerrichtung der Bergstation mit Gaststätte) auf den Grundstücken Flurstück-Nr. 150/4 der Gemarkung Zell, Flurstück-Nr. 49, 49/1 und 49/2 der Gemarkung Zeller Forst, Gemeinde Ruhpolding. Die bestehende Pendelbahn wird durch eine neue Pendelbahn mit 2 Kabinen mit einer Kapazität von je 55 Personen auf der bestehenden Trasse, ebenfalls wie bisher mit einem Stützenbauwerk ersetzt werden. Die Förderleistung der neuen Pendelbahn beträgt ca. 450 Personen/h. Bisher können ca. 120 Personen/h befördert werden. Die bestehende Bergstation sowie das bestehende Rauschberghaus samt Nebenräumen sollen zur Gänze abgetragen werden. Es ist geplant, die Gastronomie in den Neubau der Bergstation zu integrieren. Durch die Zusammenfassung ergeben sich insgesamt eine Reduktion der beanspruchten Flächen und ein wesentlich verbessertes Angebot auch im Hinblick auf die Barrierefreiheit. Die geplante Talstation soll an gleicher Stelle wie die bisherige Talstation situiert werden und in etwa den gleichen Flächenumgriff wie die bestehende Talstation beanspruchen. Das Vorhaben dient der Verbesserung der Beförderungsqualität für Fahrgäste auf den Rauschberg. Durch die Kapazitätserhöhung sollen die Wartezeiten verkürzt werden und die Beförderung von Kinderwägen oder Rollstühlen (Barrierefreiheit) verbessert werden. Es handelt sich beim Ersatzneubau der Rauschbergbahn um ein Änderungsvorhaben. Gemäß Art. 13 Abs. 2 des bayerischen Eisenbahn- und Seilbahngesetzes (BayESG) ist für die Änderung der Seilbahnanlage eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, da die bisherige Personenbeförderungskapazität der Seilbahn mindestens verdoppelt wird.

Verkehrsvorhaben
Zulassungsverfahren

Errichtung und Betrieb von 2 WEA im Windpark Dornbock (Dornbock IV WEA D3 und K1) als Repoweringvorhaben

09.08.2022

Beantragt ist die Errichtung und der Betrieb von 2 WEA vom Typ Nordex N163-5.7MW im Windpark Dornbock (Gemarkung Drosa und Kleinpaschleben) als Repoweringvorhaben für 3 WEA (Standort Gemarkung Löbnitz an der Linde, Drosa und Kleinpaschleben)

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



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