Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Errichtung und Betrieb von 1 Windkraftanlage auf Gemarkung Edingen

20.10.2021

Die Windenergie Ralingen Planungsgesellschaft mbH, Brückenstr. 25, 54310 Ralingen, hat bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg einen Antrag auf Erteilung einer Neugenehmigung nach § 4 BlmSchG i.V.m. den §§ 1 und 2 der Vierten Ver-ordnung zur Durchführung des Bundes-lmmissionsschutzgesetzes (Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BlmSchV) in der derzeit geltenden Fassung i. V. m. der Nummer 1.6.2 des Anhangs 1 der 4. BImSchV für die Errichtung und den Betrieb von einer Windkraftanlage des Typs Enercon E-141 EP4, Nabenhöhe 158,95 m, Rotordurchmesser 141 m, Gesamthöhe 229,45 m, Nennleistung 4.200 kW, auf Gemarkung Edingen, Flur 4, Flurstücke 15, 17, 32 (RA05). Die Inbetriebnahme der Windkraftanlagen ist für das 4. Quartal 2022 geplant. Geplant ist die Errichtung und der Betrieb von insgesamt fünf Windenergieanlagen: drei Windkraftanlagen des Typs Enercon E-141 EP4, Nabenhöhe 158,95 m, Rotordurchmesser 141 m, Gesamthöhe 229,45 m, Nennleistung 4.200 kW, eine Windkraftanlagen des Typs Enercon E-141 EP4, Nabenhöhe 129,05 m, Rotordurchmesser 141 m, Gesamthöhe 199,55 m, Nennleistung 4.200 kW sowie einer Windkraftanlage des Typs Enercon E-115, Nabenhöhe 149,10 m, Rotordurchmesser 115,72 m, Gesamthöhe 206,96 m, Nennleistung 3.000 kW auf Gemarkung Edingen, Flur 1, Flurstücke 9 (RA01), 46/1 (RA02) und Flur 4, Flurstücke 15, 17, 32 (RA05) sowie auf Gemarkung Godendorf, Flur 1, Flurstück 9/1 (RA03) und Flur 13, Flurstück 19/2 (RA04). Diese sollen am Standort der Gemeinde Ralingen, Kreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz zwischen den Orten Eisenach im Nord-Westen und Helenenberg im Nord-Osten errichtet werden. Die Erschließung der Windenergieanlagen ist über die Bundesstraße L40 geplant. In Abstimmung mit der Kreisverwaltung Trier Saarburg, Abteilung Bauen und Umwelt wurde der am 14. März 2018 gestellte Antrag auf Genehmigung von 5 Windenergie Anlagen nach dem Bundes-Immisionsschutzgesetz mit dem Aktenzeichen 11-144-31/18-01 am 14. Januar 2021 aufgeteilt in die Planabschnitte A, B und C. Die Standorte RA02, RA03 und RA04 werden zu einem späteren Termin veröffentlicht, wenn der Nachweis für die Standsicherheit der Windenergieanlagen in der Rahmenbetriebsfläche für den Rohstoffabbau erbracht worden ist. Zudem besteht für diese 4 Standorte derzeit kein Planungsrecht. In der amtlichen Bekanntmachung wird zunächst nur der Standort der RA05 in der Gemeinde Ralingen Gemarkung Edingen, Flur 4, Nr. 15, 17 und 32 bekanntgemacht. Der Standort der RA05 befindet sich in der ausgewiesenen Sonderbaufläche „Windenergie 5 b“ der Verbandsgemeinde Trier-Land, beschlossen am 3. September 2020. In der direkt angrenzenden Verbandsgemeinde Südeifel sind in den Gemeinden Minden und Menningen weitere Flächen ausgewiesen. WKA RA05 E-141 EP4 Gemarkung Edingen, Flur 4 Flurstück 32, 15, 17 Nabenhöhe 158,95 m Rotordurchmesser 70,5 m UTM Zone 32 (WGS 84) 32 319.764 5.523.028

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie
Negative Vorprüfungen

Errichtung und Betrieb einer Kraftwärmekopplungs-Anlage auf dem Grundstück Wendenschloßstraße 254, 12557 Berlin

20.10.2021

Die Firma EMD Energiemanagement Deutschland GmbH plant die Errichtung und den Betrieb einer Kraftwärmekopplungs-Anlage (KWK-Anlage) im Kellergeschoss eines neuen Wohn- und Geschäftshauses (Haus 63) im Neubaugebiet Marienhain auf dem Grundstück Wendenschloßstraße 254, 12557 Berlin-Köpenick. Die geplante Anlage umfasst im Wesentlichen zwei erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) mit jeweils 0,847 MW Feuerungswärmeleistung (FWL) und drei erdgasbetriebene Gas-Brennwertkessel mit einer FWL von 1,98 MW, 1,2 MW und 0,64 MW. Die Energiezentrale wird somit insgesamt 5,5 MW FWL erzeugen können. Außerdem sind ein 5-zügiger Schornsteinschacht (Mündungshöhe 23,85 m über Grund), zwei Warmwasserpufferspeicher (jeweils 6 m³), Netzpumpen zur Versorgung des Neubaugebietes mit Wärme aus der Zentrale und eine Trafostation vorgesehen. Der erzeugte Strom wird zum Teil in der Energiezentrale verbraucht und zum Großteil in das Versorgungsnetz eingespeist. Übersteigt der Wärmebedarf die über die Abwärme der Motoren bereitgestellte Wärme, so wird der Kessel mit der geringsten Wärmeleistung eingesetzt. Spitzenlasten werden über die beiden größeren Kessel abgedeckt. Die Abgase werden über einen SCR-Katalysator mit nachgeschaltetem Oxidations-Katalysator geführt. Die gesamte Anlage wird ganzjährig 24 Stunden in Betrieb sein. Die Anlage fällt unter die Nr. 1.2.3.2 der Anlage 1 UVPG. Das Vorhaben war damit einer standortbezogenen Vorprüfung zu unterziehen.

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.