Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Windpark Frechen

14.04.2021

Die Energiekontor AG, Mary-Somerville-Straße 5, 28359 Bremen, hat beim Landrat des Rhein-Erft-Kreises gemäß § 4 BImSchG einen Antrag zur Errichtung und Betrieb von 5 Windenergieanlagen im unbeplanten Außenbereich der Stadt Frechen, Gemarkung Frechen, Flur 10, Flurstücke 980 und 984 gestellt. Die Flächen des Windparks liegen im südwestlichen Stadtgebiet von Frechen im Rhein-Erft-Kreis und sollen im unbeplanten Außenbereich zwischen den Ortschaften Grefrath und Benzelrath der Stadt Frechen und Türnich, Stadt Kerpen, realisiert werden. Die Genehmigung des Vorhabens wird auf Basis des § 35 BauGB für die Errichtung und den Betrieb von fünf Windenergieanlagen des Typs Nordex N149/4.0-4.5 TS 125-01 beantragt. Südöstlich der geplanten Anlagen grenzt der bestehende Windpark Hürth-Berrenrath mit drei Windenergieanlagen vom Typ GE 2.85-103 auf Flächen der Stadt Hürth an. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des ehemaligen Braunkohletagebaus, zwischen Liblar und Knapsack, der Windpark Hürth-Barbarahof mit zwei Anlagen vom Typ GE 2.5-120

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie
Negative Vorprüfungen

Gemeinde Deining, Plangenehmigung für die wesentliche Änderung (Rekultivierung) der Altdeponie und die Errichtung einer Erdaushubdeponie bei Mittersthal

14.04.2021

Die Gemeinde Deining, Schloßstraße 6, 92364 Deining, beantragte am 06.03.2020, eingegangen beim Landratsamt Neumarkt i.d.OPf. am 23.04.2020, die Plangenehmigung für die wesentliche Änderung der Inertabfalldeponie (DK0-Deponie) „Mittersthal“ auf dem Grundstück mit den FlNrn. 195, 196, 197, 197/1, 199 und 200 der Gemarkung Deining (ordnungsgemäßer Abschluss der stillgelegten Deponie/ Rekultivierung) sowie für die Errichtung und Betrieb einer reinen Erdaushubdeponie auf dem Grundstück mit den FlNrn. 189 (TF), 190 (TF), 191 (TF), 195, 196, 197/1, 200, 201, 202, 203 (TF) der Gemarkung Deining (neue Deponie auf und neben alter Deponie/ „Erweiterung“). Der Genehmigungsantrag umfasst folgende Maßnahmen: - die wesentliche Änderung der Inertabfalldeponie (DK0-Deponie) Mittersthal auf dem Grundstück mit den FlNrn. 195, 196, 197, 197/1, 199 und 200 der Gemarkung Deining [ordnungsgemäßer Abschluss der stillgelegten Deponie durch Oberflächenabdichtung („Rekultivierung“)] nach § 35 Abs. 3 Nr. 2 KrWG und - die Errichtung und den Betrieb einer reinen Erdaushubdeponie auf dem Grundstück mit den FlNrn. 189 (TF), 190 (TF), 191 (TF), 195, 196, 197/1, 200, 201, 202, 203 (TF) der Gemarkung Deining [neue Deponie auf bzw. neben alter Deponie („Erweiterung“)] nach § 35 Abs. 3 Nr. 1 KrWG mit folgenden Ausnahmeanträgen zur Reduzierung des Betriebsaufwandes:  Verzicht zur Unterteilung von verschiedenen Anlagenbereichen (§ 3 Abs. 3 DepV)  Ausnahme von der Sickerwassersammlung (§ 3 Abs. 4 DepV)  Beprobungen einmal alle 3 Monate (§ 8 Abs. 3 DepV)  Kontrolluntersuchungen einmal jährlich (§ 8 Abs. 5 DepV)  Annahmeverfahren (§ 8 Abs. 9 DepV)  Auslöseschwellen (§ 12 Abs. 1 DepV)  Minimierung von Emissionen, Prüfung und Überwachung durch Messungen und sonstige Eigenkontrollen (§ 12 Abs. 3 i. V. m. Anhang 5 Nr. 3.2 DepV)  Sicherheitsleistung (§ 18 Abs. 4 DepV)  Grundwassermessstellen (Anhang 5 Nr. 3.1 Ziffer 1 DepV)  Mengenerfassung Oberflächenwasser (Anlage 5 Nr. 3.1 Ziffer 4 DepV) Die zur Plangenehmigung beantragte Erweiterungsfläche umfasst ca. 1 ha (westlicher Streifen von ca. 50 x 200 m); die zu überfüllende bestehende Deponie hat zudem eine Grundfläche von ca. 3,75 ha [ca. 170 m (Ost-West) x 235 m (Nord-Süd)]. Bei einem jährlichen mittleren Materialaufkommen von ca. 15.000 bis 20.000 m³ und einem Deponievolumen von weiteren 309.000 m³ wird eine Betriebsdauer von ca. 15-20 Jahren prognostiziert. Die geplante Erdaushubdeponie befindet sich außerhalb bebauter Gebiete ca. 900 m südöstlich vom Ortskern Deining, ca. 750 m nördlich vom Ortsteil Mittersthal und ca. 350 m westlich der Staatsstraße St 2660 auf bisher landwirtschaftlich als Ackerland bzw. Wiesen genutzten Flächen.

Abfalldeponien

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.