Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Planfeststellungsverfahren nach §§ 43 ff. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) i. V. m. § 73 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG) für den Ersatzneubau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Pkt. Eschborn Pkt. Nied (Bl. 1398)

27.06.2022

Die Syna GmbH plant den Ersatzneubau der 110-kV Hochspannungsfreileitung Bl. 3019 Pkt. Nied bis Pkt. Eschborn und die Umstellung der Betriebsspannung von 20- auf 110-kV der Bl. 3019 von der UA Höchst bis Pkt. Nied sowie der Bl. 3027 vom Pkt. Nied bis zur UA Griesheim beantragt, um den langfristigen Betrieb der Leitung auch unter Berücksichtigung eines steigenden Stromübertragungsbedarfs zu gewährleisten. Die Bestandsleitung Bl. 3019, die zur Zeit mit zwei 110-kV Stromkreisen beseilt ist, soll im Abschnitt zwischen dem Pkt. Nied und dem Pkt. Eschborn überwiegend trassengleich als 110-kV-Hochspannungsfreileitung erneuert werden und zukünftig mit vier Stromkreisen belegt werden. Dabei sollen zwei Stromkreise die Versorgung der UA Sossenheim sowie der direkt an die 110-kV-Freileitungen angeschlossenen Rechenzentren übernehmen. Die beiden weiteren Stromkreise sollen die Stromversorgung Richtung Hochtaunuskreis aus der UA Bommersheim sicherstellen. Von der UA Höchst bis Pkt. Nied der Bl. 3019 sowie vom Pkt. Nied bis zur UA Griesheim besteht die Freileitung bereits aus vier Stromkreisen, von denen jedoch zur Zeit zwei lediglich mit einer Spannung von 20 kV betrieben werden, so dass hier im Rahmen der Ge-samtmaßnahme eine Änderung des Betriebskonzeptes mit einer Spannungsumstellung auf 110 kV erforderlich wird. Folgende Maßnahmen sind für die Umsetzung des Gesamtvorhabens erforderlich: • Rückbau der Maste 10 – 28 der Bl. 3019 vom Pkt. Nied bis zum Pkt. Eschborn über eine Länge von ca. 4,9 km • Neubau der Maste 1010-1028 der Bl. 3019 vom Pkt. Nied bis zum Pkt. Eschborn mit einer Belegung von 4 x 110 kV Stromkreisen über eine Länge von ca. 4,9 km • Änderung der Betriebsspannung von 20 kV auf 110 kV auf zwei Stromkreisen der Bl. 3019 von der UA Höchst bis zum Mast Nr. 9 Pkt. Nied • Änderung der Betriebsspannung von 20 kV auf 110 kV auf zwei Stromkreisen der Bl. 3027 vom Mast 9 Pkt. Nied bis zur UA Griesheim

Leitungsanlagen und vergleichbare Anlagen
Zulassungsverfahren

Errichtung und Betrieb von 7 Windenergieanlagen in Sulzbach - Laufen auf Gemarkung Sulzbach

27.06.2022

Die Projektentwicklung Windpark Sulzbach-Laufen GmbH & Co. KG, Weipertstraße 41, 74076 Heilbronn, beabsichtigt auf den Flurstücken Nrn. 510, 1135/7, 1133/19, 1137, 1138, 1139, 1141, 1146/25, Gemarkung Sulzbach, sieben Windenergieanlagen des Typs Enercon E 160 EP 5 E3 mit einer Nabenhöhe von jeweils 166,6 m, einem Rotordurchmesser von 160,00 m, einer Gesamthöhe von 246,6 m und einer Nennleistung von 5560 kW zu errichten und zu betreiben. Die Anlagen sollen voraussichtlich in 2023 in Betrieb genommen werden. Für dieses Vorhaben wurde eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nach § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) i. V. m. den §§ 1 und 2 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) und der Nr. 1.6.2 des Anhangs zur 4. BImSchV beantragt. Die zuständige Genehmigungsbehörde ist das Landratsamt Schwäbisch Hall. Mit Antragsabgabe hat die Antragstellerin bei der Genehmigungsbehörde die Durchführung der freiwilligen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gem. § 7 Abs. 3 UVPG (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung) beantragt. Das Landratsamt Schwäbisch Hall hat das Entfallen der UVP-Vorprüfung gem. § 7 Abs. 3 S. 1 UVPG als zweckmäßig erachtet. Aus diesem Grund besteht für das geplante Vorhaben gem. § 7 Abs. 3 S. 2 UVPG die UVP-Pflicht. Gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) der 4. BImSchV i. V. m. Ziffer 1.6.2 des Anhangs zur 4. BImSchV wird das Genehmigungsverfahren im förmlichen Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



illu-map-boxes.svg