Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Kläranlage Massing

25.11.2022

Einleiten von behandeltem Abwasser aus der Kläranlage Massing und von Mischwasser aus fünf Entlastungsanlagen in die Rott durch den Markt Massing

Wasserwirtschaftliche Vorhaben
Zulassungsverfahren

Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und die Führung des Quarzkies- und Quarzsandtagebaus Stenden Osterweiterung in der Gemeinde Kerken

25.11.2022

Die Holcim Kies und Splitt GmbH, Dornaper Straße 18, 42327 Wuppertal (Verwaltung: Willy-Brandt-Straße 69, 20457 Hamburg) hat am 29.06.2022 einen Rahmenbetriebsplan gemäß § 52 Abs. 2a, 57a Abs. 2 des Bundesberggesetzes (BBergG) mit UVP-Bericht nach Maßgabe des § 16 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und der Rechtsverordnung nach § 57c zur Zulassung eingereicht. Betroffen von dem Vorhaben sind die Flurstücke 49 (tlw.), 50, 51 und 171 in der Flur 3 sowie ein Teilstück des „Kemper Weges“, der auf dem Flurstück 370 in der Flur 2 Gemarkung Stenden liegt. Die betroffenen Flurstücke liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Kerken im Kreis Kleve. Zur Herstellung einer durchgängigen Abbausohle werden zusätzlich die Abstands- und Böschungsflächen des bestehenden Tagebaus mit den Flurstücken 130, 131, 273, 274, 363 und 379 der Flur 2 in Anspruch genommen werden. Die geplante Osterweiterung des Tagebaubetriebes erstreckt sich über eine Fläche von ca. 9,9 ha, wovon die reine Abbaufläche etwa 9,3 ha beträgt. Die Erweiterung des Tagebaus in östliche Richtung soll weiterhin im Nassabbauverfahren unter Herstellung einer dauerhaft verbleibenden Wasserfläche durchgeführt werden. Die Abbautiefe wird bei ca. 30 m unter Geländeoberkante liegen. Insgesamt sollen etwa 1.860.000 m3 (ca. 3,16 Mio. t) verwertbare Quarzkiese und -sande über einen Zeitraum von 8 Jahren (Zeitraum der Gewinnung und Wiedernutzbarmachung) gewonnen werden.

Bergbau- und Abbauvorhaben, dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid
Bergbau- und Abbauvorhaben, dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.



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